Foto: Golfpark Idstein

Freitag, 25. April 2008

Hallo Paul.
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Golfen auf Kiawah Island


- Reisekurzbericht von Heinrich Geisemeyer -

Vom 2. - 16. April 2008 waren Brigitte und ich in South Carolina (SC) mit den Schwerpunkten Charleston (CHS), Myrtle Beach, Hilton Head, Seabrook Island und abschließend Kiawah Island. Wetter überwiegend gut, Temperaturen 15-25 Grad, etwas zu kühl für die Jahreszeit.

SC gehört zu den ‚Low Countries‘, den Südstaaten. CHS war das politische und kulturelle Zentrum, dort auf Fort Sumter begann 1861 der Bürgerkrieg, und dort wurde von den reichen Plantagenbesitzern die Sezessionsurkunde unterschrieben.

Die Stadt hat europäischen Charakter, viele alte Herrenhäuser sind noch im Originalzustand. Am Ashley River kann man die früheren Plantagen besichtigen, die Tour Guides erläutern das damalige Leben der Sklaven beim Anbau von Reis, Baumwolle und Indigo.

Anschließend sind wir für eine Woche nach Myrtle Beach (MB) gefahren, ein Golf- und Strandparadies, das sich über ca. 30 Meilen an der Nordküste von SC entlang zieht.
SC hat an der Küste über 300 Golfplätze, MB allein über 100. Dort golft man für 80-120 USD inklusive Cart. Bei der Ballsuche hüte man sich vor Klapperschlangen.

Im Anschluss an MB ging es wieder nach Süden auf die Insel Hilton Head (HH)am Südrand von SC, nahe Savannah (Georgia). HH ist wie eine riesige Parkanlage gestaltet, erstklassige Hotels, viele private Luxusresorts und natürlich traumhafte Golfplätze mit viel Wasser (GF 100-150+ USD).

Danach ging es wieder nach Norden Richtung CHS zu Seabrook Island (SI) und Kiawah Island (KI).


Auf Seabrook haben wir gewohnt, auf Kiawah gespielt. KI ist eine private Insel, die nach Eigentümerwechsel in den Neunziger Jahren inzwischen zu einem Park von Luxusvillen, Ferienresorts und sieben Golfplätzen (davon fünf öffentlich) ausgebaut wurde mit geschickter Einbettung in die natürliche Landschaft.

Den berühmten Ocean Course, wo Bernhard Langer 1991 beim Ryder Cup am Loch 17 den Putt vorbeigeschoben hat, haben wir uns dann doch nicht gegönnt, GF 300 USD plus 65 USD für einen Walking Caddy (no carts)!!!

Dafür haben wir den Osprey Point gespielt, mindestens genauso schön aber nur 225 USD.

Die Anlage ist einfach Spitze, die Carts haben Klimatisierung, man wird mit allem ausgerüstet (Tees, Marker, Pitchgabel, Handtücher, alles mit Kiawah Logo), im Lockerroom werden die Schuhe geputzt, nur Spielen muss man noch selbst.

Dabei Achtung auf Alligatoren, auf das Angeln von Wasserbällen verzichtet man besser, die Tierchen sind blitzschnell.

Am 16. April ging es dann nach ausgiebigem Shopping in den Outlet Malls von CHS über Atlanta zurück nach Frankfurt. Wir waren begeistert, von der Küstenlandschaft, den hervorragend gepflegten Golfplätzen, dem eleganten Ambiente und natürlich von den Preisen beim Shopping.

Leider- oder GottSeiDank- haben die Fluggesellschaften ein Gewichtslimit von 22,5 KG pro Gepäckstück. Der Zoll in Ffm blieb unsichtbar. Kaum hatten wir passiert, sagte Brigitte „Wenn ich das gewusst hätte, hätte ich noch mehr eingekauft“.

Vielleicht gibt es diese Gelegenheit schon nächstes Jahr. Spätestens 2012 zum nächsten Ryder Cup auf Kiawah Island Ocean Course.

Heinrich Geisemeyer

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